ESNC-Wettbewerb 2009
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Auch 2009: Internationaler Ideenwettbewerb ESCN in NRW


Gewinner des ESNC 2009

Der ESNC2009-Wettbewerb ist abgeschlossen, die Sieger sind gekürt. Die Schlußveranstaltung zum diesjährigen ESNC-Wettbewerb (Awards Ceremony am 21. 10. 2009 in der Münchner Allerheiligenhofkirche) wie auch die regionale NRW-Preisverleihung im Rahmen des “Navisat-Campus” am 1. Oktober 2009 in Oberhausen waren erlebnisreich und würdig. Besonders erfreulich aus Navisat-Sicht ist, dass einer der  „großen“ Sonderpreise nach NRW fiel. In völlig unabhängigen Begutachtungen wurde Herr René Rütters (und andere, RWTH Aachen) sowohl als Gewinner des DLR-Sonderpreises wie auch des Navisat-Preises (NRW-Sieger) festgelegt. Herzlichen Glückwunsch! Seine Idee: „Safety - Relevant Accuracy Enhancement and Signal Verification of GNSS Signals for Rail Applications”.

 

Den 2. Platz in NRW belegte Herr Dr. Ralf Wunderlich (und andere, RWTH Aachen) mit seinem Vorschlag zum Thema „Circuits for a combined GPS/Glonass/Galileo device“. Als drittbesten Vorschlag wählte die Jury die Ausführungen zum Thema „GPS-enabled mobile solution for loggers“ von Herrn Kari Kivisto (MSG Software Ltd., Finland) aus.

 

Einen Überblick über den gesamten ESNC-Wettbewerb 2009 mit seinen Ergebnissen liefert die Initiates file downloadErgebnisbroschüre 2009.


ESNC 2009 - Zusammenfassung

Der European Satellite Navigation Competition ist ein internationaler Ideenwettbewerb, der die besten Ideen für Anwendungsinnovationen im Bereich Satellitennavigation auszeichnet. Er wird seit 2004 von der Anwendungszentrum GmbH Oberpfaffenhofen ausgerichtet und richtet sich an Firmen, Unternehmer, Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Privatpersonen. Angefangen mit 3 Partnerregionen fand der Wettbewerb in 2009 bereits in weltweit 18 High-Tech-Regionen statt: Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Nizza / Sophia Antipolis, Prag, Südholland, Madrid, Lombardei, Australien, Taiwan und Großbritannien, sowie den neuen Regionen Øresund, Gipuzkoa, Valencia, Schweiz und Israel.

 

Registrierung und Teilname: Die Teilnahme am Wettbewerb ist denkbar einfach und erfordert nur wenige Schritte im Internet: Man lässt sich unter www.galileo-masters.eu registrieren und stellt die Ideenskizze in die Datenbank ein. Es reicht eine Projektbeschreibung (im Umfang von circa 2 DIN A4-Seiten). Die Datenbank bleibt bis zum Abschluss des Wettbewerbs zugänglich, sodass Ideen auf dieser Plattform weiter entwickelt werden können.

 

Auswertung und Bekanntgebung: Die Einreichungen werden nach Bewerbungsende von einer Fachjury nach Kriterien wie Kreativität und kommerziellem Potential bewertet. Der Gewinner der Region NRW wird im September bekannt gegeben, erhält den NRW-Sonderpreis und nimmt automatisch an der Ausscheidung zu des GALILEO MASTERS teil.

 

Preise: Erfolgsversprechende Ideen werden mit Geldpreisen und Starthilfe für Unternehmensgründungen im Wert von 500.000 Euro in 17 Partnerregionen weltweit belohnt. Der Hauptpreis, der GALILEO MASTER, ist mit 20.000 Euro und Unterstützungsleistungen zur Realisierung der Idee dotiert und wird unter den regionalen Gewinnern vergeben. Zusätzlich zu dem eigentlichen Wettbewerb haben verschiedene Firmen und Regionen weitere (Sonder-) Preise ausgeschrieben, um welche die Teilnehmer sich bewerben können. Der Vorstand von NAVISAT e. V. beschloss so dem NRW-Sieger unabhängig von weiteren Erfolgen im Gesamtwettbewerb eine Siegprämie in Höhe von Euro 1.200,- auszuhändigen. Weitere Preise sind beispielhaft der NAVTEQ-Sonderpreis, der mit einem Wert von 75.000,- Euro Unterstützungsleistungen bei der Lösung und Umsetzung des ausgeschriebenen Problems prämiiert ist. T-Systems sucht die beste Idee aus dem Bereich des Rettungswesens. Die GNSS Supervisory Authority (GSA) sucht Lösungen zum Thema EGNOS. The Region Madrid region prämiiert die intelligenteste Anwendung im Bereich des Rettungswesens. Der Anwenderverbund Baden-Württemberg sucht sicherheitsrelevante Navigationslösungen im Transport- und Logistik-Sektor. 

   

  

Sieger: Der Hauptpreis ging in diesem Jahr nach Madrid: Osmógrafo® kombiniert Satellitenpositionierung mit Windmessung und dem Geruchssinn von Rettungshunden, um bei Flächensuchen die bereits abgesuchten Gebiete besser eingrenzen zu können. Das spanische Unternehmen GMV wurde für dieses, im Rahmen des 6. Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Kommission entwickelte System, als Regionalsieger von Madrid gekürt und erhielt zudem den von Imade, dem Luft-und Raumfahrt Cluster Madrid, und weiteren Sponsoren wie Deimos und INDRA ausgeschriebenen Spezialpreis für die beste lebensrettende Anwendung. Die internationale Jury bestätigte diese Wahl bei der Nominierung des Gesamtsiegers. José Caro Ramon durfte als Vertreter von GMV am Abend in der Residenz gleich drei Pokale entgegen nehmen.  

 

Die Sieger in NRW waren Opens internal link in current window...

Alle Preisträger im Rahmen des ESNS 2009 können Sie der Ergebnisbroschüre entnehmen (Initiates file downloadhier).



 
 
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